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Definition der Stoßwellen
Stoßwellen sind akustische Wellen mit einer extrem hohen Spitzenenergie wie diejenigen, die in der Atmosphäre nach einem explosiven Ereignis wie etwa einem Blitzschlag oder einem Überschallknall. Eine Stoßwelle unterscheidet sich von einem Ultrasound durch ihre extrem große Druckamplitude. Außerdem besteht der Ultrasound gewöhnlich aus einer periodischen Oszillation, während die Stoßwelle ein Einfachimpuls ist.
Entstehung der Stoßwellentherapie
Der Begriff „Stoßwellentherapie” bezieht sich auf mechanische Druckimpulse, die sich als Welle innerhalb eines menschlichen Körpers ausbreiten. Im Jahre 1980 wurde die Stoßwellen-Methode erstmals genutzt, um Nierensteine im Körper eines Patienten aufzulösen (Journal of Urology, 1982). In den letzten beiden Jahrzehnten wurde diese Methode zur Standardbehandlung der Wahl für Nieren- und Harnsteine.
Therapeutischer Effekt der Stoßwellen
Extrakorporale Schallwellentherapie (im Gegensatz zur Lithotripsie) wird nicht zur Auflösung von Gewebe verwendet, sondern bewirkt eher mikroskopische interstitielle und extrazelluläre biologische Effekte, die Gewebeerneuerung miteinschlieβen. Bei moderner Schmerztherapie wird die Schallwellenenergie vom Ausgangspunkt aus, also dem Schallwellengenerator (durch ein Gelenkgel) zu den vom Schmerz betroffenen Körperregionen geleitet. Dort wird die Heilungsfunktion angewandt.

Klinische Indikationen
Mit der hat sich die Schallwelle als effektive und nicht-invasive Methode für die Behandlung von örtlich begrenzter Skelettmuskelpathologie einschlieβlich: Epicondylitis, Fersensporn und Plantar Fascitis, Fehlsteuerung der Rotatorenmanschette, Triggerpunkte, Auswahl von chronischen Tendinopathien und viele andere Indikationen.
Anwendungsbereiche von Stoßwellen
Die extrakorporale Stoßwellentherapie wird am häufigsten in der Physiotherapie, in der Orthopädie und in der Sportmedizin angewandt.


